Sonntag, 12. Februar 2017

Happy Valentinstag! Blätterteig-Herzen mit Vanillepuddingfüllung

Übermorgen ist Valentinstag, der Tag der Liebenden und Verliebten. Der Tag an dem Rosen das doppelte kosten, Restaurants überfüllt sind und überall Herzen hängen. So richtig kitschig, aber schön :)


Wer jetzt meint, dass ich total gegen diesen Tag bin, liegt ein klein wenig falsch. Ich finde prinzipiell schon, dass dieser Tag total überbewertet wird, denn die restlichen 364 Tage im Jahr sind genau so wichtig in einer Beziehung. Aber eine kleine Aufmerksamkeit ist schon nett. Einfach ein Zeichen, ein kleines. Zum Beispiel diese kleinen super schnellen Blätterteig-Herzen mit Vanillepudding Füllung.
Das Rezept für den Vanillepudding ist für ca. 4 kleine Portionen. Habe mehr gemacht als es fürs Rezept braucht, denn so habe ich schon Nachspeise für heute Abend, schlau was. ;)


Starten jetzt zum Eisklettern am Eisturm nach Rabenstein in Passeier, erster muss noch mein Valentinstag-Post raus.
 Heuer gab es zu Weihnachten bei uns keine Geschenke, dafür der Wunsch einen Tag als Familie zusammen zu erleben. Und das ist heute der Fall, Mama, Papa und Rest gehen zusammen Eisklettern. Fotos folgen auf meinen Instagram Account. Das wird wieder ein Spaß :)

Für die Herzen benötigt ihr folgendes: 
1 Rolle Blätterteig
1 Ei
500 ml Milch
1 Vanilleschote
40 g Zucker
40 g Speisestärke
ein paar Beeren

Nehmt als erstes den Blätterteig, ausrollen. Ihr braucht 2 verschieden große Ausstechformen der Herzen. Dann 18 Herzen mit den großem Herz ausstechen. Bei 12 davon mit dem kleinen Herz das Loch ausstechen. Ei in einen Behälter verquirlen.
Backrohr nun auf 180 Grad Umluft vorheizen. Backpapier aufs Backblech geben die 6 Ganzen Herzen darauf geben, mit dem verquirlten Ei bestreichen. Dann erste Lage der herzen mit Herzloch draufgeben, mit Ei bestreichen und dasselbe nochmal wiederholen. Ab ins Backrohr mit den Herzen. Nach ca. 15 Minuten müssten sie goldbraun sein. Rausnehmen, abkühlen lassen und mit dem Vanillepudding geht es weiter.


Gebt ca. 6 Esslöffel Milch in eine Schüssel, die restliche leert ihr in einen Topf. Die 6 Esslöffel Milch mit dem Zucker und der Speisestärke verrühren bis eine geschmeidige Masse entsteht. 
Kratzt das Mark aus der Vanilleschote und gebt beides zur Milch in den Topf. Diese bringt ihr dann zum Kochen. Vanilleschote entfernen, den Topf vom Herd nehmen, nun die Zucker-Stärke-Masse unterrühren und nochmals kurz aufkochen lassen - fertig. 
Jetzt je einen Teelöffel Vanillepudding in die Blätterteig-Herzen füllen. Kurz abkühlen lassen und dann die Beeren darauf verteilen. 
Fertig ist eure kleine süße Überraschung für den oder die Liebste/n.

Habt noch einen schönen Sonntag, eure Lisa.











Sonntag, 5. Februar 2017

Beerentorte, der Sommer in den Winter holen.

Endlich ist er da, der langersehnte Schnee. Heute beim Wandern musste ich ein paar mal richtig tief einatmen, so eine gute, frische Luft. Danach bekam ich zwar fast keine Luft mehr, dank meinem Husten, aber es tat richtig gut die Frische der Luft zu spüren. 
Da wird sogar manch Erwachsener zum Kind. Schneemann bauen, Schneeballschlacht, Engel im Schnee zeichnen.. Alles ist da erlaubt. Ok, und dann kommt noch kurz der 'ernste' Teil, das Schnee schippen. Hier einfach denken, es ist Sport, Arme, Beine, ja der ganze Körper wird angespornt :)
Nach getanerer Arbeit, kommt dafür die Belohnung. Eine leckere Beerentorte mit Vanillepudding. Da ich keine Vanilleschote zu Hause hatte, musste ich auf den schnellen Vanillepudding ausweichen. Lecker aber allemal. Beeren sind noch vom Sommer, so langsam leert sich mein Gefrierschrank und der nächste Sommer kann kommen. Aber jetzt lassen wir mal endlich dem Winter die Chance! :)


Für diese 18 cm Durchmesser Beerentorte benötigt ihr folgendes.

3 Eier
3 EL kaltes Wasser 
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Himbeer- oder Erdbeermarmelade
Pudding (nach Packungsanweisung)
2 Hände voll gemischte Beeren (aus dem Vorratsgefrierschrank :))
Schokolade zum Verzieren


Backrohr auf 180 Grad vorheizen und alle Zutaten bereit stellen. Eier trennen. Eiweiß und Wasser zu steifem Schnee schlagen. Zucker und Vanillezucker langsam untermischen. Eigelb hinzufügen. Mehl-Backpulvergemisch leicht und locker unter die Masse heben. 
In die gefettete Form füllen und ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.


Sobald Kuchen vollständig ausgekühlt, beginnt ihr den Pudding laut Packungsanweisung zuzubereiten. Wenn ihr mehr Zeit bzw. die Zutaten zuhause habt, könnt ihr auch den Vanillepudding selbst zubereiten, den Link dazu findet ihr hier.
Danach den Kuchen in drei Böden schneiden. Gebt auf den ersten Boden die rote Marmelade, dann den zweiten Boden darauf legen. Diesen mit gut einem Drittel vom Vanillepudding bestreichen. Dann wieder Deckel darauf geben und den restlichen Vanillepudding einfach darüber leeren. Beeren und Schokolade darauf verteilen und ab in den Kühlschrank. Oder, wer es nicht erwarten kann, darf gerne jetzt schon probieren. ihr müsst beim Anschneiden der Torte aufpassen und nicht zuviel Druck ausüben. Denn durch dem, dass Pudding noch nicht vollständig abkühlen und somit fest werden konnte, ist alles noch ein wenig wackelig :) 

Wünsche euch noch einen schönen Schneesonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche.

Eure Lisa


P.S. hier mein kleiner Schneemann. Wenn es schneit werde ich einfach zum Kind und ich liebte es damals und heute immer noch Schneemänner zu bauen. :) 



Freitag, 27. Januar 2017

Ferrero Rocher Torte - à la Sally

Heute gibt's eine Torte von der wunderbaren Sally. Ich hatte Haselnüsse und Mascarpone aufzubrauchen. Dazu fand ich im Vorratsschrank noch Ferrero Rocher. Was ergibt sich daraus? Jaaa, diese wunderbare Ferrero Rocher Torte. Ok, erstmal im Internet Inspirationen holen, da bin ich auf das Rezept von Sally gestoßen. Zutaten hat ich alle im Hause und so hab ich mich dazu entschlossen, mal was nachzubacken.


Ich hoffe ihr habt mit der Torte genau so viel Freude wie ich. Alle die sie verkosten durften, wollten mehr davon. :)

Zutaten für eine 26er Form.

Für den Teig:
6 Eier
200 g Zucker
120 g Mehl
65 g Stärke
40 g Kakao
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
80 g gemahlene, geröstete Haselnüsse
40 g geschmolzene Butter
60 ml Kaffee

Für die Füll-Creme:
150 g Zartbitterschokolade, geschmolzen
100 g gemahlene, geröstete Haselnüsse
50 g Staubzucker
400 ml Sahne

Für die Creme zum Bestreichen:
80 g Nutella, oder andere Streichcreme
1 Prise Salz
50 g Zartbitterschokolade, geschmolzen
100 g Mascarpone

Deko:
Rocher Kugeln
geröstet, gehackte Haselnüsse


Zutaten für den Teig bereitstellen, Backrohr auf 170 Grad Umluft vorheizen. Backform einfetten. Dann gebt ihr die Eier mit dem Zucker in die Rührschüssel. ca. 5 Minuten lang rühren lassen. Dann gebt ihr nach und nach die trockenen Zutaten hinzu. Zum Schluss noch die Haselnüsse und die geschmolzene Butter kurz unterheben und dann alles in die vorbereitete Backform leeren. 
Ab ins Backrohr und dort wird der Teig ca. 35 Minuten gebacken. Stäbchenprobe oder Handprobe machen. Handprobe ist, wenn ihr leicht darauf drückt und der Teig ein wenig zurückfedert, ist der Kuchen fertig.
Rausnehmen, kurz abkühlen lassen und dann aus der Form kippen und vollständig auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit machen wir uns an die Creme. Schokolade schmelzen, Haselnüsse und Staubzucker unterrühren und die Masse dann kühl stellen.

Den Kuchen dann zwei mal durchschneiden. Gebt den Tortenring um den unteren Boden. Diesen mit einem Drittel vom Kaffee beträufeln.
Sahne steif schlagen, Schokohaselnussmasse unterheben und alles gut verrühren. Die Hälfte dieser Masse verteilt ihr auf dem Tortenboden. Nächsten Boden drauf geben, ebenfalls mit einem Drittel vom Kaffee beträufeln. Restliche Schokosahnemasse darauf verteilen. Deckel drauf, diesen mit dem restlichen Kaffee beträufeln und dann ab in den Kühlschrank. Dort bleibt der Kuchen dann für mindestens 4 Stunden, am Besten wäre über Nacht drinnen lassen.


Für die Creme zum Bestereichen schmelzt ihr die Schokolade und rührt Mascarpone, Salz und Nutella ein. Die Torte damit komplett bestreichen. 
Die Ferrero Rocher darauf verteilen und mit den Haselnüssen verzieren.
Fertig ist eure wundervolle und köstliche Torte.
Danke Sally für dieses super Rezept.

Viel Spass beim Nachbacken,
eure Lisa







Donnerstag, 19. Januar 2017

Schlutzer, ein Gericht für jedermann..



Schlutzer oder Schlutzkrapfen ist ein Gericht für jedermann. Die Fülle kann zwischen den Jahreszeiten variieren, aber sie schmecken immer lecker. Diese hier sind mit Spinat gemacht. Spinat aus meinen Garten :) Bin immer noch ganz happy, dass unser Garten heuer sehr gut getragen hat. So kommen wir sehr gut durch den Winter, dank den lieben Gefrierschrank.
Dieses Rezept hier stammt von der Baumann Mali, wer kennt die liebe Mali bei uns hier schon nicht. Jeder hat mindestens einmal schon dort 'getörggelet' oder machte Halt beim Aufstieg von Bozen nach Oberbozen. Der Baumann Hof in Signat ist ein weit bekannter Buschenschank mit einer langen Tradition.




Dieses Mal habe ich mir männliche Unterstützung geholt. Wir wollten mit dem 'Männer nicht hinter dem Herd' aufräumen. Männer können auch kochen und das noch dazu sehr lecker! Die Männer, Mirko und Michael (meine bessere Hälfte), machten beinahe alles alleine. Sie kneteten den Teig, machten die Füllung, alles nach meiner Anweisung. Schönes Erlebnis auch mal Kochlehrerin zu sein :).
Wer weiß wann der nächste Abend in unserer Kochrunde stattfindet, denn wir hatten jede Menge Spaß.


Nun zum Rezept.
Ihr benötigt für den Teig:
500 g Weizenmehl
1 Ei
1/2 TL Salz
1 EL Pflanzenöl
1/2 EL Butter
4 EL Milch


Für die Füllung:
1 kg frischer Spinat
1 kleine Zwiebel
1 EL Pflanzenöl
4 EL Mehl
1/4 l Milch
2 EL fein gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer und Muskatnuss

und noch:
80 g Butter
60 g Parmesan, gerieben

Nun nehmt ihr die Zutaten für den Teig her. Gebt das Mehl in eine Schüssel, dann Ei, Salz, Öl, Butter und Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Wenn er zu fest ist, gebt noch etwas Milch hinzu. Zum besseren Kneten, gebt den Teig auf die Arbeitsfläche. Danach Deckel drauf oder mit einem Küchentuch bedecken und für eine Stunde an einer warmen Stelle ruhen lassen.

Spinat waschen und abtropfen lassen. In reichlich Salzwasser, kochend, portionsweise den Spinat garen lassen, dann rausnehmen und abtropfen lassen. Nochmals ausdrücken, sodass auch noch das restliche Wasser raus kann. Spinat dann durch eine Passiermühle, Mixer lassen, oder klein hacken.
Zwiebel schälen und klein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Zwiebel glasig anbraten. Mehl und Milch dazugeben und zu einer festen Masse verrühren. Spinat und Petersilie gut unterrühren und mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen.


Den Teig nun auf einer bemehlen Arbeitsfläche mit einen Nudelholz ganz dünn ausrollen, oder eben mit einer Nudelwälz Maschine austreiben. Wie oben im Bild.
Im Bild unten seht ihr dann wie wir mit einen Esslöffel kleine Spinathäufchen nebeneinander auf den Teig legten. Dann die die Teighälfte ohne Spinat darüberlegen und mit zwei Fingern zwischen den Spinathäufchen abdrücken und mit dem Teigrad dann abtrennen. Wichtig hier, schön glatt drücken, ansonsten brechen sie euch beim Kochen auf. Mirko macht das hier sehr gut. :)





Wie gesagt, wichtig nach dem Abtrennen mit den Fingern nochmals an den Rändern gut zudrücken, damit beim Kochen nicht die Füllung ausläuft.
Immer wieder diesen Vorgang wiederholen bis Teig alle ist.

Salzwasser zum Kochen bringen und die Schlutzer etwa 5 Minuten darin kochen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen, bis sie goldbraun ist.
Schlutzkrapfen abseihen, aufs Teller geben mit Parmesan und der geschmolzenen Butter servieren. Wir haben hier noch Schnittlauch drauf getan.

So stolz kann man(n) auf seine selbstgemachten Schlutzkrapfen sein:) Die beiden lobten sich gegenseitig in die Höhen. Mirko kann man hier schon ankennen wie er sich aufs Essen freut.



Was war das für ein lustiger Abend. Zu unseren Schlutzern gab es einen leckeren Wein und so wurde schon über den nächsten Kochabend geplaudert.

Wünsche euch gutes Gelingen,
eure Lisa und ihre Koch - Männer :)

Ps. Die Füllung könnt ihr auch erweitern, bzw. austauschen. Mit Mangold, Brennnesseln, Kürbis, Pilze usw. es gibt eine Menge Möglichkeiten.





Samstag, 7. Januar 2017

Happy New Year - Zum Start gibt's schnelle Dinkel - Hafer - Brötchen

Happy New Year meine Lieben.. Die Weihnachts - Neujahrspause ist nun vorbei, und jetzt gibt's wieder viele verschiedene Rezepte oder Ideen und Inspirationen. Mein Notizbuch ist voll, mal sehen was ich euch alles zeigen darf. 
Ich hoffe ihr seit alle gut ins 2017 gerutscht und habt das Jahr gut begonnen. Ich wünsche euch alles alles Gute, Glück und viel Gesundheit. Gesundheit ist einfach das wichtigste was wir haben können. 


Heute hab ich ein Rezept für Hafer - Dinkel - Brötchen für euch. Die sind schnell gemacht und schmecken einfach super lecker. Bei meinem ersten Versuch waren es gleich 2 Brötchen weniger, meine bessere Hälfte konnte nicht genug davon kriegen. Er meinte ich muss euch unbedingt sagen, dass sei lauwarm Mega schmecken :)



Für 10 Brötchen benötigt ihr folgendes:
450 g Dinkelmehl
60 g Haferflocken
25 g Frischhefe
1 TL Salz
1 TL Honig
300 ml Buttermilch
etwas Wasser

Als erstes gebt ihr Mehl, Haferflocken und Salz in eine Schüssel und vermischt alles gut. Dann Hefe mit dem Honig und etwas Wasser glattrühren.
Danach gebt ihr das Hefehoniggemisch zum Mehl und mithilfe dem Knethacken der Rührschüssel alles gut verkneten. Dabei immer ein wenig von der Buttermilch dazugeben, bis ein schöner Knetteig entstanden ist.
Gebt den Teig dann in eine sogenannte Germschüssel oder Pengschüssel. Ihr kennt sie sicher :). Dann warten bis Deckel von alleine aufgeht oder einfach mit einem Küchentuch zudecken und an einem warmen Ort auf das Doppelte in etwa aufgehen lassen.
Dann den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer Rolle formen und 10 gleich große Brötchen schneiden. Diese dann fertig formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Nochmals 10 Minuten aufgehen lassen.
Backofen auf 200 Grad Heißluft aufwärmen. Für alle die keinen automatischen Hightech wasserdampfeinspritz Backofen haben, einfach eine hitzefeste Schüssel mit Wasser auf den Ofenboden geben.


Sobald Backrohr dann heiß ist, das Backblech einschieben und für ca. 30 Minuten die Brötchen backen lassen. Klopfprobe machen, rausnehmen abkühlen lassen.
Die Brötchen eignen sich super als normales Frühstücksbrötchen, schmecken aber auch lecker mit salziger Butter, oder zu einer Cremesuppe oder wie meine bessere Hälfte sagen würde - auch einfach nur so :)

Habt einen schönen Tag noch und gutes Gelingen
eure Lisa







Donnerstag, 17. November 2016

Kerniges Körnerbrot - Brotbackzeit hat wieder begonnen

Herbstzeit ist Brotbackzeit oder so ähnlich. Das feuchte Wetter und die warme Wohnung lassen den Brotteig so richtig aufgehen. Seit drei Monaten mittlerweile, habe ich kein Brot mehr für uns gekauft. Alles macht meine liebe kleine Küchenmaschine. Wenn ich weiterhin so fleißig im Brot backen bleibe, werd ich mir eine neue Küchenmaschine zulegen müssen. Oder soll ich besser dürfen sagen? :) Bin mit meiner kleinen Braun Küchenmaschine voll zufrieden. Schade ist nur, dass mehr wie 1 kg Teig in der Schüssel nicht Platz hat. Welche Küchenmaschinen habt ihr so? KitchenAid oder Kennwood, beide haben ja große Rührschüsseln. Mal schauen, vielleicht kommt heuer ja das Christkind mit einer neuen Küchenmaschine vorbei.



Nun aber zurück zum Brotbacken. Da ich hier noch in der großen Lernphase stecke, habe ich mich ein Rezept herausgesucht und mich an dieses fast ganz brav gehalten. Rezept stammt aus der Südtiroler Kochbuchserie ‚So kocht Südtirol‘.


Für zwei Brotlaibe benötigt ihr:
350 ml Milch
25 g Hefe
200 g Dinkelvollkornmehl
200 g Weizenvollkornmehl
100 g Mehl
60 g Sonnenblumenkerne
40 g Kürbiskerne
80 g Weizenkörner gehackt
3 g Fenchelsamen
15 g Salz
Sesam zum Bestreuen
  
Gebt die lauwarme Milch in eine kleine Schüssel. Bröckelt die Hefe hinein und verrührt alles, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
Dann gebt ihr Dinkel- und Weizenvollkornmehl und das normale Mehl in eure Rührschüssel. Fügt Salz, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Weizenkörner und Fenchelsamen dazu, verrührt alles kurz. Dann langsam die aufgelöste Hefe dazu leeren und alles zu einem Teig verkneten.
Gebt ihn aus der Rührschüssel und knetet ihn nochmals kurz mit den Händen.
Nun den Teig in eine sogenannte Germschüssel geben und an einen warmen Ort auf das doppelte Volumen aufgehen lassen. Wenn ihr keine Germschüssel habt, dann einfach mit einem sauberen Küchentuch zudecken.



Nach etwa 1-2 Stunden Ruhezeit den Teig nochmals kneten, in zwei Brotlaibe formen und mit Sesam bestreuen. Nochmals ca. 30 Minuten aufgehen lassen. Dann im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Ober- Unterhitze ca. 40 Minuten backen. Wenn ihr keinen hightech Backofen mit zusätzlicher Dampfeinspritzfunktion habt, sondern einen ganz normalen wie ich, gebt ihr auf den Backofenboden einfach eine hitzebeständige Schüssel mit Wasser. Diese sorgt auch für den nötigen Dampf.
Backzeit um, dann nehmt ihr ein Brötchen, klopft auf den Brotboden. Klingt es dumpf ist das Brot noch nicht fertig, klingt es hohl, dann raus aus den Ofen. So könnt ihr ganz einfach den Backpunkt eures Brötchen oder Brotlaibes bestimmen.

Nun das Brot ein wenig abkühlen lassen, Butter und Marmelade bereitstellen und genießen.

  
Wünsche euch viel Freude damit – eure Lisa 

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Gastbeitrag - es herbstelt sehr. Wichtelmänner rund ums Haus

Vor knapp einem Jahr hatte ich bereits die Ehre einen Gastbeitrag bei „Inser Kuchlbiachl“ zu schreiben, und nun darf ich dies, dank meiner diesjährigen Herbst-Dekoration rund ums Haus, wieder machen.
www.moosbachhof.it

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, die Temperaturen allmählich sinken und die Blätter sich verfärben dann freue ich mich besonders auf die Abende in der warmen Stube und bastle dann nach Lust und Laune. Dieses Jahr habe ich beschlossen unsere Herbst- und Weihnachtsdeko rund um unseren Bauernhof mit kleinen Wichtelmännern zu verschönern.
www.moosbachhof.it

Nach getaner Arbeit habe ich meinen Sohnemann (1,5 Jahre alt) dick eingepackt und bin mit ihm durch den farbenfrohen Wald spaziert. Der kleine Schatz war mir eine große Hilfe beim Bastelmaterial sammeln. Ob Tannenzapfen, Kastanien, Bucheckern, Eicheln, Äste, Moos, Blätter und vieles mehr landete in unserem Korb. Sobald dieser voller toller Sachen war, haben wir uns wieder auf den Nachhauseweg gemacht.
Für einen Wichtelmann brauchte ich folgende Materialen:
  • 1 großen Tannenzapfen
  • 1 kleinen Tannenzapfen
  • 2 bunte Herbstblätter
  • Ein bisschen Moos
  • 2 gleich große runde Holzscheiben (diese hat mein Onkel, der Schreiner ist, für mich besorgt)
  • 2 aufklebbare Augen und
  • eine Heissklebepistole



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Als erstes wird die Nase (kleiner Tannenzapfen) an dem großen Tannenzapfen aufgeklebt, danach die 2 Holzscheiben und darauf die aufklebbaren Augen. Die beiden bunten Herbstblätter wurden für die Ohren verwendet und um den Niedlichkeitsfaktor zu erhöhen wurde das Moos als struppiges Haar angebracht. Schon war das kleine Wichtelmännchen fertig. Auf den Geschmack gekommen, konnte ich gar nicht mehr aufhören mit der Bastelei. Die Wichtelweibchen haben noch eine rote Schleife für die Haare erhalten und den jungen frechen Wichtelmännchen habe ich Tannennadeln als Haarpracht aufgesetzt. Mit den kleineren Tannenzapfen habe ich noch Babywichtelchen gebastelt und schon war die Familie vollständig.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Nachbasteln.
Eure Inge



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